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So starten Sie mit einem Partnerprogramm
Ihr Affiliate Marketing zu starten ist zu jeder Zeit ideal. Es ist nicht wie ein herkömmliches Geschäft mit all der Administration, die dahinter steht. Das einzige was Sie benötigen ist ein Computer und einen Internetanschluss und schon kann es losgehen.
Wenn Sie bereits eine Homepage haben, sollten Sie ein ein Partnerprogramm wählen, das zum Inhalt Ihrer Seite passt. Es geht nicht, dass Sie auf Ihrer Seite das Thema “Angeln” haben und einen Textlink oder Banner eines Partnerprogrammes über “Damenstrumpfhosen” Ihren Lesern zeigen.
Ähnlich verhält es sich, wenn Sie gerne Werbemails versenden und Sie gar keine eigene Webseite betreiben. Wenn Ihre Seite einen eigenen Content hat, sollte das Partnerprogramm natürlich auch dazu passen.
Es gibt Anbieter, die Ihnen sogar eine eigene Webseiten anbieten, die Sie wie Ihre eigene Seite bewerben können.
Beachte, was ich über CR und EPC geschrieben habe, das dort Geschriebene sollten Sie beherzigen.
Halten Sie sich zu Anfang an große Partner Netzwerke. Hier können Sie sicher sein, die besten Angebote und den besten Support zu erhalten.
Später sollten Sie hergehen und sich Referenzen von anderen Partnern einholen und auch nach kleinere Partnerprogramm Anbieter Ausschau halten.
Partnerprogramme und Conversion Rate (CR)

Dieses hübsche Kürzel steht für das deutsche Wort „Konversationsrate“. Klasse – da wissen wir jetzt alle mehr.
Wer oder was „konvertiert“ denn hier? Und was genau bedeutet das für Sie?
Wenn wir von CR sprechen, dann meinen wir die Rate von Käufern im Verhältnis zu Seitenbesuchen.
Noch anders ausgedrückt: von z.B. 100 Besuchern Ihrer Verkaufsseite werden 1-5 Käufer..
Diese 1-5 Käufer „konvertieren“ also vom Besucher zum Käufer.
Ihr Ziel muss es immer sein, eine möglichst hohe CR zu erzielen. Ein still und einsam platzierter Link auf Ihrer Verkaufsseite – ohne sachlichen Zusammenhang mit dem Inhalt Ihrer Seite, wird kaum zu einer hohen CR führen.
Diese CR geht in die Berechnung des EPC ein, ja sie ist eigentlich Teil des EPC. Erstes Ziel muss es für Sie immer sein, eine gute CR zu erzielen, ohne dabei das EPC aus den Augen zu verlieren. Sie haben nicht nicht viel davon, wenn Sie eine tolle CR von 5% erziehlen, Ihr Provisionsanteil aber nur wenige Cent beträgt.
Earnings per 100 Clicks (EPC)
EPC – viel davon gehört, jedoch nix kapiert!
Dabei ist es für Sie als Werbender (Affiliate) ganz wichtig, die Bedeutung des EPC bis ins Letzte verstanden zu haben, um eine effiziente Webseite zu betreiben – effizient in dem Sinne, dass sie „etwas“ abwirft.
Fangen wir mal mit den theoretischen Grundlagen an:
EPC = Earning per click, also Verdienst pro Klick
Meistens wird der EPC auf hundert Klicks bezogen, was eigentlich EPHC heissen müsste, aber wir werden die Branche kaum ändern hier. Halten wir uns also an die üblichen Pakete zu 100 Klicks.
Wie also berechnet man diesen Wert? Woher erhalte ich den, wie kann ich vergleichen?
EPC = Erzielter Umsatz * Provision / Anzahl der (100) Klicks
Ein Beispiel: Sie haben eine Provision von 100 Euro bei einem Anbieter erzielt. Über Ihre Seite sind 5000 Klicks auf genau diesen Anbieter registriert worden. Der Anbieter zahlt Ihnen 10% Provision für jeden Verkauf (PPS).
Dann beträgt Ihr persönlicher
EPC = 100 (Euro Provisionsertrag) * 10% Provision / 50 (generierte (100) Klicks)
EPC = 100€ * 0,01 / 50
EPC = 2 Cent
Das heisst also: Hätte JEDER, der Ihren Link angeklickt hat, auch einen Kauf getätigt, hätten Sie 5000 * 2cent = 100 € verdient.
Nun wollen Sie aber wissen, wie effizient Ihre persönliche Werbearbeit ist. Deswegen geben die meisten Anbieter eine EPC-Rate an.. Daran können Sie es messen.
Gibt der selbe Anbieter wie im obigen Beispiel an, dass der durchschnittliche EPC bei 5 cent liegt, wissen Sie, dass Sie etwas falsch gemacht haben, oder mit der Auswahl Ihres Partnerprogrammes in Bezug auf Ihre eigene Seite etwas daneben liegen. Also, wenn Sie eine Webseite über z.B. Kanarienvögel betreiben, könnte es sein, dass Ihr Affiliate-Link auf einen Spielbanken-Anbieter nicht ganz auf der Linie liegt. Genau interpretiert: Die Besucher Ihrer Seite klicken zwar auf den Affiliate-Link, melden sich dort aber nicht an, weil sie etwas über Kanarienvögel lesen wollten und nicht über Spielbanken.
Gleichwohl kann es sinnvoll sein, den Link auf die Spielbank auf Ihrer Seite zu lassen – denn „Kleinvieh macht auch Mist“, wie man so schön sagt. Doch ich rate eher davon ab.
Der EPC-Wert hat eine größere Bedeutung als die CR (Conversion Rate). Denn die CR gibt nur das Verhältnis an zwischen Verkäufen (Sales) bzw. Leads (Anmeldungen) und der Anzahl der generierten Klicks. In der CR ist der Warenwert und der Provisionssatz nicht berücksichtigt.
Was können Sie nun tun, um Ihren EPC zu steigern?
- Sie könnten durch einen geeigneten redaktionellen Beitrag den Leser dazu ermuntern, dass höherwertige Artikel gekauft werden – also im Beispiel Kanarienvögel: einen Käfig kaufen, und nicht nur eine neue Sitzstange.
- Ebenfalls können Sie durch geeignete Methoden dafür sorgen, dass nur wirklich interessierte Leute auf den Affiliate-Link klicken.
- Eher theoretischer Natur: Den Anbieter veranlassen, eine höhere Provision zu zahlen.



