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    Artikel-Schlagworte: „Earnings per 100 Clicks“

    Earnings per 100 Clicks (EPC)

    verdienst

    EPC – viel davon gehört, jedoch nix kapiert!

    Dabei ist es für Sie als Werbender (Affiliate) ganz wichtig, die Bedeutung des EPC bis ins Letzte verstanden zu haben, um eine effiziente Webseite zu betreiben – effizient in dem Sinne, dass sie „etwas“ abwirft.

    Fangen wir mal mit den theoretischen Grundlagen an:

    EPC = Earning per click, also Verdienst pro Klick

    Meistens wird der EPC auf hundert Klicks bezogen, was eigentlich EPHC heissen müsste, aber wir werden die Branche kaum ändern hier. Halten wir uns also an die üblichen Pakete zu 100 Klicks.

    Wie also berechnet man diesen Wert? Woher erhalte ich den, wie kann ich vergleichen?

    EPC = Erzielter Umsatz * Provision / Anzahl der (100) Klicks

    Ein Beispiel: Sie haben eine Provision von 100 Euro bei einem Anbieter erzielt. Über Ihre Seite sind 5000 Klicks auf genau diesen Anbieter registriert worden. Der Anbieter zahlt Ihnen  10% Provision für jeden Verkauf (PPS).

    Dann beträgt Ihr persönlicher

    EPC = 100 (Euro Provisionsertrag) * 10% Provision / 50 (generierte (100) Klicks)

    EPC = 100€ * 0,01 / 50

    EPC = 2 Cent

    Das heisst also: Hätte JEDER, der Ihren Link angeklickt hat, auch einen Kauf getätigt, hätten Sie 5000 * 2cent = 100 € verdient.

    Nun wollen Sie aber wissen, wie effizient Ihre persönliche Werbearbeit ist. Deswegen geben die meisten Anbieter eine EPC-Rate an.. Daran können Sie es messen.

    Gibt der selbe Anbieter wie im obigen Beispiel an, dass der durchschnittliche EPC bei 5 cent liegt, wissen Sie, dass Sie etwas falsch gemacht haben, oder mit der Auswahl Ihres Partnerprogrammes in Bezug auf Ihre eigene Seite etwas daneben liegen. Also, wenn Sie eine Webseite über z.B. Kanarienvögel betreiben, könnte es sein, dass Ihr Affiliate-Link auf einen Spielbanken-Anbieter nicht ganz auf der Linie liegt. Genau interpretiert: Die Besucher Ihrer  Seite klicken zwar auf den Affiliate-Link, melden sich dort aber nicht an, weil sie etwas über Kanarienvögel lesen wollten und nicht über Spielbanken.

    Gleichwohl kann es sinnvoll sein, den Link auf die Spielbank auf Ihrer  Seite zu lassen – denn „Kleinvieh macht auch Mist“, wie man so schön sagt. Doch ich rate eher davon ab.

    Der EPC-Wert hat eine größere Bedeutung als die CR (Conversion Rate). Denn die CR gibt nur das Verhältnis an zwischen Verkäufen (Sales) bzw. Leads (Anmeldungen) und der Anzahl der generierten Klicks. In der CR ist der Warenwert und der Provisionssatz nicht berücksichtigt.

    Was können Sie nun tun, um Ihren  EPC zu steigern?

    1. Sie könnten durch einen geeigneten redaktionellen Beitrag den Leser dazu ermuntern, dass höherwertige Artikel gekauft werden – also im Beispiel Kanarienvögel: einen Käfig kaufen, und nicht nur eine neue Sitzstange.
    2. Ebenfalls können Sie durch geeignete Methoden dafür sorgen, dass nur wirklich interessierte Leute auf den Affiliate-Link klicken.
    3. Eher theoretischer Natur:  Den Anbieter veranlassen, eine höhere Provision zu zahlen.
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