Damenschuhe Warum „frau“ nie genug davon haben kann
In der guten alten Zeit war alles viel einfacher. Da wurden Tierfelle um die Füße gewickelt und frau konnte sich vielleicht noch das Fell aussuchen.
Dann entdeckten die Herrscher unter anderem auch den Schuh, um sich eindrucksvoll von den Beherrschten zu unterscheiden.
Bei den alten Ägyptern waren Schuhe den Pharaonen, Priestern und Hohen Beamten vorbehalten. Das Gemeine Volk ging barfuß.
Später grenzten sich die Adeligen auch per Schuh von den Ständen ab und diese wiederum von den Bauern, die sich natürlich solche Schuhe auch nie hätten leisten können.
Früher war es also noch einfach.
Mit Beginn der industriellen Revolution wurde es kompliziert. Plötzlich konnten Schuhe industriell hergestellt werden und plötzlich konnten Mann und Frau sich Schuhe leisten, die nicht nur zweckdienlich sind, sondern schön.
Und damit vor allem „frau“ ihre schönen Schuhe nicht zu lange trägt, wurden die Schuhe modisch.
Modisch wurden natürlich nicht nur die Schuhe alleine. Wenn „mann“ bedenkt, dass „frau“ nicht nur Schuhe trägt, sondern Röcke, Kostüme, Kleider und neuerdings sogar Hosen, zu denen die Schuhe natürlich auch passen müssen, dann ist „mann“ der Erkenntnis schon sehr nahe, dass „frau“ nie genug Schuhe haben kann, auch dann nicht, wenn sie vor drei vollen Schuhregalen steht.
Schließlich gilt es nicht nur die Jahreszeit und das Wetter zu bedenken, sondern auch den Anlass, zu dem das Kleid und folglich auch die Schuhe getragen werden sollen. Also Stiefel oder Pumps? Sneakers oder High Heels?
Soll es sportlich, elegant oder flippig sein? Oder gar erotisch?
Schreibt die Mode Plateausohlen vor, kann „frau“ sowieso alles vergessen, was keine Plateausohlen hat. Dann hat „frau“ überhaupt keine Schuhe, egal wie voll die Schuhschränke auch sein mögen.
Wenn „mann“ soweit alles logisch nachvollziehen kann, können wir ja einen kurzen Einstieg in die Farbenlehre machen.
Es gibt Farben, die kann man miteinander kombinieren, und es gibt Farben, die beissen sich buchstäblich. Und die meisten Farben gehen bissig aufeinander los.
Also braucht „frau“ zu jedem Kleid (Rock, Hose, Mantel etc.) mindestens vier Paar farblich passende Stiefel, Pumps, Sneakers und High Heels. Der Einfachheit halber verzichten wir an der Stelle auf weitere lebensnotwendige Schuhformen, schließlich können wir dieses Thema an der Stelle sowieso nicht wissenschaftlich korrekt abhandeln.
Vier Paare deshalb, und das ist jetzt wiederum wichtig, weil es vier Modejahreszeiten gibt, die sich an den vier Kalenderjahreszeiten orientieren.
Wenn „mann“ also mathematisch einigermaßen begabt ist und einen Blick in den Kleiderschrank seiner Frau/Freundin/Lebensabschnittsgefährtin wirft und zu rechnen beginnt, wird er feststellen, dass „frau“ in Sachen Schuhen tatsächlich extrem unterversorgt ist.
Zum Glück ist das heutzutage kein Grund mehr zur Verzweiflung! Dank Internet lassen sich heute alle Mangelerscheinungen bequem vom häuslichen PC aus heilen. Man muss nur die richtigen Links kennen, und die sollen Sie an dieser Stelle natürlich bekommen.
Für Nachhilfe in Sachen Mathematik wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Volkshochschule.
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